Ada
Christen: “Biedere Hausfrauen”
Vokabular
dornenbewehrt: covered with thorns
der Fluch: the curse
hetzen: to scamper, rush
segnen: to bless
die Gebärerin: the woman giving birth
die Gemarterte: the tortured woman
opferfroh: happy with sacrifice
die Felsenöde: stony wilderness
das zerklüftete Berggrat: jagged mountain ridge
das Kreuz: cross, crucifix
nachtgeboren: born of the/in the night
sehnsuchtgetragen: carried by longing
die Qual: the torture
die Erlösung: deliverance, redemption
die Gefilde: fields, region
das Dulderantlitz: the face of the patient suffferer (Christ on the cross)
das Heilandshaupt: the head of the Savior
Lesefragen zu Clara Müllers "Das Weib"
Frage 1: Der Begriff [term] “das Weib” steht hier für alle
Frauen. Was erleiden alle Frauen laut [according to] Clara Müller? Was
ist “der Fluch”?
Frage 2: Die prototypische Frau verwandelt den Fluch “in lauter Licht.” Wie macht sie das?
Frage 3: Die Ich-Erzählerin “liest” fünf “Lieder” in den Augen der gebärenden Frau. Diese Lieder sind aber eigentlich fünf Segmente einer Geschichte. Was passiert in jedem Segment dieser Geschichte?
Frage 4: Was will Clara Müller mit diesem Gedicht aussagen [to state, reveal]? Sie spricht am Ende direkt zu der gemarterten Frau. Wen spricht sie hier also an [ansprechen: to address]? Was soll dieses Gedicht bewirken [to effect]? Ist es erfolgreich [successful]?
Lesefragen zu Ada Christens “Biedere Hausfrauen”
Frage 1: Ada Christens Ich-Erzählerin steht in einem direkten Dialog mit
den Hausfrauen. Was sagen die Hausfrauen? Warum sagen sie das – was wollen
sie?
Frage 2: Die Erzählerin bewundert die Tugend, Kinder, Mägde, Rinder, Männer und die “kluge Stummheit” der Hausfrauen. Meint sie das wirklich?
Frage 3: Die Erzählerin beneidet [envies] die Hausfrauen um ihre Dummheit [stupidity]. Was meint sie damit?
Frage 4: Was will Christen in diesem
Dialog zwischen Hausfrauen und einer Nicht-Hausfrau sagen? Dieser Dialog ist
schon tausend Mal geführt worden – kommt es zu einer richtigen Kommunikation
zwischen den Dialogpartnern? Warum nicht? Mit welchem Dialogpartner haben Sie
sich identifiziert – warum?