FLG
390 / GERMAN 3540
Deutsche
Schriftstellerinnen des 19. und 20. Jahrhunderts
Dr. Helga G. Braunbeck und
Dr. Birgit Jensen
Herbst 2003
Helene Monbart-Kessler: "Kameraden"
Lesefragen 1, S. 349 - 357
1. S. 351: Beide Studenten studieren Frauenkrankheiten. Frauenkrankheiten sind Krankheiten der weiblichen Geschlechtsorgane. Was glauben Sie: was bedeutet ein kranker Frauenkörper für einen Mann, was für eine Frau?
2. S. 351-2: Inwiefern [to what extent]übernehmen beide Studenten konventionelle Geschlechterrollen? Inwiefern verstossen [to breach] sie auch dagegen?
3. S. 352: Beide Studenten sind “natürlich Radikale”, aber sie unterscheiden sich in ihrer Art, ihre Meinungen [opinions] auszudrücken [to express]: sie ist Idealistin, er ist Skeptiker. Die Erzählerin kritisiert und lobt Männer und Frauen in dieser Passage. Wie?
4. S. 353: Als der Student an Typhus erkrankt, pflegt die Studentin ihn. Wie nennt sie ihn, wie er sie? Welche familialen Rollen übernehmen beide hier? Welche Geschlechtsidentät möchte die Studentin also haben?
5. S. 354: Als der Student seine Kommilitonin zum ersten Mal als Frau ansieht, konzentriert er sich auf bestimmte Merkmale [certain characteristics]. Welche? Was ist die Frau also für ihn?
6. S. 355: Die studentische Nachbarin Natalie ersetzt [replaces] dem Studenten die Geliebte [lover] als Zeitvertreib [entertainment]. Was hält er von den Frauen [halten von: to think of]?
7. S. 356: Was denkt die Studentin über Männer? Worin sind sie wohl [speech particle meaning perhaps] alle “gleich”?
8. S. 356: Das Cousinchen Mariette repräsentiert das Gegenteil von Natalie. Wie? Welche Gefühle löst sie in dem Studenten aus [auslösen: to elicit, activate]?
9. S. 357: Es kommt wegen Mariette
zu einem Streit [argument] zwischen den beiden Kameraden. Ihre Positionen zeigen
sich nun klar. Er unterscheidet zwischen zwei Gruppen von Frauen – welchen?
Natalie unterscheidet auch zwischen zwei Gruppen von Frauen – welchen?
Lesefragen 2, S. 358-362
1. S. 358: Jetzt kommt es zu einer Szene, in der jeder “Kamerad” seine innere Haltung [attitude] gegenüber dem Anderen zeigt. Er behandelt sie wieder als Nicht-Frau. Wie reagiert sie? Welcher Teil von ihr drückt ihre Reaktion aus [to express]?
2. S. 358-9: Natalie versucht nun, ihren Kameraden fraulicher zu behandeln, weil sie eifersüchtig [jealous] auf Mariette ist. Aber der Student lehnt gewisse Merkmale an ihr ab [ablehnen: to reject]. Welche?
3. S. 359: Es gibt nun Spannungen [tensions] zwischen den Kameraden. Natalie und Mariette repräsentieren dem Studenten jetzt zwei weibliche Gegenpole. Wie?
4. S. 361: Als der Student versucht, sich mit Natalie zu versöhnen [reconcile], brechen bei beiden Kameraden die inneren Widerstände [resistances]. Er sieht sie als schön, aber sie drückt ihre Liebe zu ihm auf zwei Ebenen [levels] aus. Auf welchen?
5. S. 362: Warum reagiert der Student so höhnisch [spiteful] auf Natalies Liebeserklärung? Warum weist er auch Mariette zurück [zurückweisen: to reject]?
6. S. 362: Natalie weiss also, dass
er sie auch liebt. Warum ist sie dann vor ihm geflohen?