Bettina von Arnim: “Eros”

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Die Sprache in “Eros” ist sehr schwer. Hier ist das englische Äquivalent:
In the rose’s bed he lay enclosed, in the shimmering reflections of its tender sides [of the petals], the dew-refracted rays are gliding caressingly into the rose to him, surrounded like water by spirit’s breath.
Me thinks, the pure limbs were all melted in slumber, because of the divulging of the scent and because of the bee’s humming which at times grazes trembling projectiles.
But now the flower’s chalice begins to swell suddenly! Lifted up into the air I recognize him in the bright daylight.
My eye has closed before him, who has so strangely ensnared me with his glance, in his light I lie drunken with dreams.

Denkfrage 1: Was wissen Sie über Eros? Was symbolisiert er?
Denkfrage 2: Was könnte eine Rose symbolisieren? Denken Sie auch an Georgia O’Keefes Kunst.
Denkfrage 3: Was merken Sie, wenn Sie die Worte Eros und Rose miteinander vergleichen? Warum ist das so? Was setzt Bettina von Arnim hier vielleicht miteinander gleich [gleichsetzen = to equate]?
Denkfrage 4: Welchen intimen Vorgang [activity, event] beschreibt Arnim hier?
Denkfrage 5: Was will Arnim mit diesem Gedicht vielleicht erreichen? Denken Sie auch an die feministische Theorie der Sexualität, die wir besprochen haben.

Sidonie Grünwald-Zerkowitz: “Sündige Stimmungen”

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Denkfrage 1: Der Titel des Gedichtes enthält einen Plural, obwohl doch nur eine Situation beschrieben wird. Worauf deutet dieser Plural hin [hindeuten = to indicate, portend]
Denkfrage 2: Welche Nomen [nouns] sind männlich? Was symbolisieren sie vielleicht?
Denkfrage 3: Das Wort “Stübchen” wird mit drei Punkten eingeleitet. Was kann das bedeuten?
Denkfrage 4: Können Strahlen auf und nieder hüpfen? Wenn der Strahl etwas anderes symbolisiert, dann passiert hier etwas anderes auf der symbolischen Ebene. Was? Was hat dieser Vorgang vielleicht mit dem Wort “boshaft” zu tun?
Denkfrage 5: Das Wort “hüpften” ist im Konjunktiv ausgedrückt [in subjunctive form]. Ist es wichtig, dass das Wort “Kuss” männlich ist? “Glieder” [limbs] sind Arme und Beine. Wenn die Küsse um Arme und Beine hüpften, wo würden sie dann landen? Welchen Wunsch hat die Erzählerin?

Eugenie Marlitt : “Frauenherz”

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Denkfrage 1: Das Wort beginnt mit dem Wort “man.” Wer soll das vielleicht sein?
Denkfrage 2: Der Rest der Strophe ist die “Weisheit”, die “man” sagt. Können Sie diese Weisheit anders ausdrücken? Was hat diese Weisheit mit Liebe zu tun? Was bedeutet “Entsagen”?
Denkfrage 2: Was erwacht in dem Gedicht – was ist das Subjekt? Wie finden Sie diese Metapher?
Denkfrage 3: Hier ist eine Äolsharfe. Die zweite Strophe ist eine rhetorische Frage. Die Erzählerin setzt Wind und trübe Tage miteinander gleich. Was sollen beide Dinge symbolisieren?
Denkfrage 4: Die Erzählerin setzt auch die Äolsharfe und das Frauenherz miteinander gleich. Was sollen beide Dinge symbolisieren? Was hat das mit Liebe zu tun?
Denkfrage 5: Weiterhin setzt die Erzählerin helle Musik mit einem Ding aus der ersten Strophe gleich. Womit? Was hat das mit Liebe zu tun?
Denkfrage 6: Der Feminismus vertritt [represents] die Idee, dass die traditionelle Geschlechterdichotomie [dichotomy or disparity between the genders] kulturell konstruiert ist. Er argumentiert auch, dass diese patriarchale Dichtomie erlaubte, Frauen als minderwertig [inferior] zu behandeln. Was glauben Sie: hilft Marlitts Gedicht, diese Dichotomie abzubauen [to dismantle, break down, deconstruct]? Oder bejaht [affirm] Marlitts Gedicht diese Dichotomie?