FLG 323, Herbst 2002
Deutsche Literatur des 20. Jahrhunderts
Dr. Helga G. Braunbeck

Feedback zu den Schreibaufgaben

Machen Sie alle Verbesserungen und reichen Sie dann die korrigierte Version zusammen mit der ersten Version ein. Sie bekommen dafür eine Note, die um 1/3 besser ist (z.B. ein C+ wird zu einem B-). Ich möchte gern, dass ALLE die Verbesserungen machen, auch wenn Sie mit Ihrer Note zufrieden sind!

Falls Sie mehr Erklärungen oder Hilfe brauchen, kommen Sie bitte in meine Sprechstunde.
 

Häufige Formfehler

-- benutzen Sie Umlaute! Sie können die Umlaute auf zwei verschiedene Arten auf dem Computer produzieren (in WORD):

1. Sie gehen zum “Insert Menu,” wählen “symbol” und klicken auf den gewünschten Buchstaben.

2. Sie drücken auf die “ALT” Taste, halten Sie runter und gleichzeitig tippen Sie die folgenden Zahlenkombinationen:

ä = 132     Ä = 142     ß = 225
ö = 148     Ö = 153
ü = 129     Ü = 154

Falls es nicht funktioniert, prüfen Sie nach, ob die “Num Lock” Taste eingeschaltet ist, sodass Sie die Zahlen tippen können.

-- wenn Sie Vergleiche aus dem persönlichen Leben oder aus Geschichte und Politik und Gesellschaft mit einbringen, machen Sie es kurz, denn die Hauptsache ist Ihre Analyse und Interpretation des Textes

-- schreiben Sie im Präsens; das verhindert auch, dass Sie zu viel nacherzählen

-- benutzen Sie Zitate aus dem Text, um Ihre Argumente zu belegen. Die Zitate stehen in Anführungszeichen, danach in Klammern die Seitenzahl der Texte, die wir in der Klasse benutzen, z.B. “ein Andorraner wie unsereiner. ” (132). Falls Sie aus anderen Texten oder dem Internet zitieren, brauchen Sie am Ende der Arbeit eine Bibliographie mit der genauen Angabe des Buches oder Artikels oder der Webseite.
 

Häufige sprachliche Fehler

Unterscheiden Sie:

man = one, you, people
(der) Mann = the man, the male

das = Artikel (the), z.B. “das Buch” oder Relativpronomen (which), z.B. “ein Buch, das ich gerne lese, ist Kafkas Roman Der Prozeß’”
daß / dass = Konjunktion (that), z.B. “Ich freue mich, daß Sie im Unterricht gut mitmachen.”

Wortfehler

“nicht ein”: falsch, im Deutschen heisst es: “kein”
“mit kein”: falsch, im Deutschen heisst es “ohne”
“Bichsel’s Text”: falsch, im Deutschen wird das Genitiv-s direkt an das Wort angefügt: “Bichsels Text”

Wortstellung

überprüfen Sie besonders die Stellung des Verbs: in Aussagesätzen steht das Verb an zweiter Stelle und davor steht kein Komma!
falsch: “Am letzten Abend, sie sprechen über …”
richtig: “Am letzten Abend sprechen sie über …”

Grammatische Konstruktion

Englisch hat eine sehr elegante Ausdrucksweise dafür, wenn eine Person will, daß eine andere Person etwas tut, z.B.
 
 “He does not want her to be afraid.”

Hier sind die Person, die es will, und die Person, die es tut, verschieden. Die Person, die es tut ist direktes Objekt (“her”).

Im Deutschen gibt es diese Art von Konstruktion nicht, wir brauchen einen Satz mit “daß”:

 “Er will, daß sie keine Angst hat.”